Im Osten nichts Neues…

26. Oktober 2010

DFB-Pokal 2. Runde / Stadion der Freundschaft / 2:1

Alle Jahre wieder in der Vorweihnachtszeit scheiden wir im DFB Pokal aus. So sollte es auch dieses Mal in Cottbus sein. Mit dem Bus der Supporters Crew machte man sich auf in das entfernte Cottbus. Nach 12 Stunden Fahrt dort angekommen enterte man nach übergründlichen Leibesvisitationen den Block (fast jeder musste seine Schuhe ausziehen). Auch was Platz für Zaunfahnen anbelangt wurde man nicht gerade freundlich begrüßt, man weiß ja schließlich nie was die Massen an unberechenbaren Freiburgern da wieder anstellen könnten…

Zu Spielbeginn fanden sich immerhin etwa 60-70 Freiburger im Block ein, was für unsere Verhältnisse gar nicht mal so schlecht ist, bedenkt man doch die Entfernung und den ungünstigen Termin. Das Stadion in Cottbus kommt ohne den ganzen modernen Schnick-Schnack aus, so dass die Stimmung bei uns im Block doch sehr annehmbar war. Auch die Heimseite war desöfteren gut zu vernehmen.
Schaut man sich insbesondere die 1. Halbzeit an, so konnte sich einem doch der Gedanke aufdrängen, dass die Motivation unserer Elf nicht gerade besonders hoch sein konnte. Da wurde viel zu zaghaft agiert. In der 2. Halbzeit gab es zwar vereinzelt ein paar bessere Phasen, aber Alles in Allem war das heute viel zu wenig und so stand am Ende das verdiente Ausscheiden zu Buche. Eigentlich unverständlich wenn man bedenkt was für Einnahmen man mit einem Weiterkommen hätte erzielen können – und das wäre durchaus drin gewesen mit mehr Einsatzwillen…
Bedenkt man aber den bisherigen super Saisonverlauf, so sollte man nun nicht jammern, sondern das Spiel abhaken und weiter nach vorne blicken.

Weitere Fotos findet ihr unter fotos.nordtribuene.org

7 Kommentare

  1. Kamerad
    3. November 2010 um 11:59

    Hallo Kameraden
    Ich habe gehört daasss ihr eher dem rechten Spektrum zugeordnet werden könnt und fanatische Freiburg Fans seit.Da das auch auf mich zutrifft würde ich mich gerne mit euch treffen, vielleicht mal im Stadion?

    Kameradschaftliche Grüße
    Euer Thor ;)

  2. r.
    7. November 2010 um 21:47

    Rechts/Links – alles scheisse und schon zweimal beim Fußball nichts verloren!

  3. keine Ahnung von nix
    9. November 2010 um 16:18

    Die Frage ist, inwieweit eine Einteilung in links und rechts überhaupt sinnvoll ist.
    So können beispielsweise Diskriminierung, wie bspw. Rassismus oder Homophobie, was oft dem “rechten” Spektrum zugeordnet wird, genauso aus der “Mitte” kommen (bzw. kommt sie auch daher) oder auch aus dem Mitläufertum der “linken” Richtung.
    Zudem kommen verschiedene Strömungen im “linken” und “rechten” Lager.

    Inwieweit sich Politik und Fußball strickt trennen lassen, ist definitionsabhängig.

    Ich zitiere einfach mal r., der am 22. August auf dieser Seite folgendes postete:
    “Klar ist jede Meinungspublikation auch immer mit einem bestimmten politischen Tenor verbunden.”

  4. r.
    10. November 2010 um 21:26

    Was willst Du damit nun sagen? Willst Du dafür plädieren seine politische Attitüde im Stadion auszuleben?

    Danke fürs Zitieren meiner Wenigkeit… dann aber bitte mit dem Zusatz, dass die Politik m.E. soweit als möglich aus dem Stadion draußen zu bleiben hat und für politische Extreme – egal welcher Richtung – beim Fußball kein Platz ist.

  5. keine Ahnung von nix
    10. November 2010 um 21:51

    Soll heißen: Eine Einteilung in links und rechts ist nicht sinnvoll (besonders nicht was man darunter dann oft versteht) was zunächst gar nichts mit Fußball zu tun hat, nur auf deinen Beitrag eingeht. (7.11., 21:47)

    Im zweiten Teil wollte ich lediglich sagen, dass kein Mensch unpolitisch sein kann, besonders nicht, wenn er sich in der Fanszene aktiv beteiligt. Inwieweit das dann mit “externer Politik” zu tun hat, ist oftmals schwer zu sagen, da sich die Themenfelder überschneiden.
    Eine Diskussion hierüber würde den Rahmen sprengen.

  6. admin
    11. November 2010 um 00:03

    @”Kamerad”:
    Fanatische Freiburg Fans, ja.
    Rechtes (und genauso wenig linkes) Spektrum, definitiv nein. Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen.

    Und @”keine Ahnung von nix”: Beim Fussball kann man sehr wohl relativ “unpolitisch” sein, auch wenn manchmal die Grenzen sicherlich fließend sind. Es geht hier nämlich schlichtweg darum den Fussball nicht als Plattform für andere Dinge zu missbrauchen. Das fängt bei der typischen Rechts/Links-Scheisse an und geht aber auch weiter zu Dingen wie z.B. Anti-Studiengebühren-Kampagnen etc. pp.
    Aktionen für mehr Fanrechte wie z.B. die SKB-Datenbanken-Aktion könnte man natürlich auch als politische Aktion einstufen; da es hier aber insbesondere um Fanbelange beim Fussball geht ist es kein Widerspruch sich hier dennoch als “unpolitisch” zu bezeichnen.

  7. 29. August 2011 um 16:15

    warum nicht:)


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