Best of Hinrunde 2014/2015

29. Januar 2015

Gemeinsame Erklärung zu Meldeauflagen und Betretungsverboten von SC Freiburg Fans

11. Dezember 2014

Im Sommer 2014 hat die Polizeibehörde des Amtes für öffentliche Ordnung Betretungsverbote und Meldeauflagen gegenüber einigen Fußballfans des SC Freiburg für die Dauer von drei Monaten ausgesprochen. Nach Ablauf dieser Frist wurde diese Maßnahme erneut ergriffen, somit haben diese Auflagen bis Dezember 2014 Gültigkeit.

Die Betretungsverbote gelten an jedem Heimspieltag der Profis des SC Freiburg und des SC
Freiburg II von 10 Uhr – 22 Uhr und betreffen nahezu den kompletten Freiburger Osten, die
Innenstadt und den Stühlinger. Die Meldeauflagen beziehen sich auf alle Auswärtsspiele beider Mannschaften.

Begründet werden die Maßnahmen damit, dass die betroffenen Fans in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Fußballspielen des SC Freiburg negativ aufgefallen seien und eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit darstellen würden. Die Betretungsverbote sollen die Personen bei Heimspielen von allen möglichen Bereichen in Freiburg fernhalten, die Meldeauflagen verhindern, dass die betroffenen Freiburger Fans auswärts fahren können. Da die Auflagen für die Profis und die zweite Mannschaft gelten, greifen sie stark in den (Arbeits-)Alltag der Betroffenen ein.

Es ist bekannt, dass die Freiburger Fans eine positive Fankultur prägen, weder regelmäßig über die Stränge schlagen, noch eine Gefährdung für die Menschen in Freiburg darstellen. Dennoch argumentiert das Amt für öffentliche Ordnung genau damit. Es werden Vorfälle herangezogen, die zum Teil weit hergeholt sind oder in einem falschen Kontext gestellt werden: Gegen die acht Personen, die uns bekannt sind, werden 39 Vorfälle angeführt, wobei nur vier Vorfälle zu einer Verurteilung geführt haben (unter anderem wegen Beleidigung und Widerstandshandlungen). Das sind insgesamt gerade einmal 10% der genannten Vorfälle. Andere Anführungen beziehen sich auf Einstellungen oder teilweise sogar Vorfälle ohne Aktenzeichen.

Die Betroffenen haben sofort Widersprüche gegen die Maßnahmen eingelegt, bis jetzt wurden alle Widersprüche von der Verwaltung abgelehnt. Eine gerichtliche Entscheidung steht noch aus.

Maßnahmen in dieser Größenordnung sind bundesweit einmalig. Hier wird eindeutig mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Wir freuen uns alle darüber, dass es rund um die Spiele des SC Freiburg so wenig Probleme mit Gewalt, Rassismus und Diskriminierung gibt. Dass dies so ist, liegt aber gerade an den Fans des SC Freiburg selbst und deren verantwortungsvollem Handeln. Die getroffenen Maßnahmen bewerten wir als unverhältnismäßig. Die Frage der Willkür stellt sich in Einzelfällen. Ebenso drängt sich der Eindruck auf, dass ein Mittel der Gefahrenabwehr als Sanktion genutzt wird.

Wir fordern das Amt für öffentliche Ordnung auf, solche Maßnahmen und deren Ziele genauer zu überprüfen. Anstatt diese Maßnahmen für Fußballfans zu missbrauchen, muss im Einzelfall entschieden werden, ohne dabei die Verhältnismäßigkeit und den Zweck aus den Augen zu verlieren. Die Situation ist unabhängig von der anregenden Polizei zu bewerten.

 

Natural Born Ultras, Fanszene Freiburg
Corrillo, Fanszene Freiburg
David Vaulont, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen
Irene Vogel, Stadträtin, Unabhängige Frauen
Julia Söhne, Stadträtin, stellv. Fraktionsvorsitzende SPD
Michael Moos, Stadtrat, Fraktionsvorsitzender Unabhängige Listen
Sergio Schmidt, Stadtrat, JPG-Fraktion
Simon Waldenspuhl, Stadtrat, JPG-Fraktion
Supporters Crew Freiburg e.V., Fanszene Freiburg
Timothy Simms, Stadtrat, stellv. Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

 

DREISAMSTADION – EIN NAME DER NIE VERGEHT

29. Juli 2014

 

Hannover – SCF

13. Mai 2014

Bundesliga /  Niedersachsenstadion / 3:2

Unter dem Motto „Alle im Trikot nach Hannover“ ging es ein aller letztes Mal in dieser Spielzeit, per Bus, mit Vollgas Richtung Norden. Dank dem vom Verein stark subventionierten Sonderzug, welcher für uns selbstverständlich keine Option war, war der Gästeblock in Hannover erstmals ausverkauft, während in den letzten Jahren allerhöchstens 500-1000 Freiburger den Weg nach Niedersachsen fanden. In der Woche vor dem Spiel organisierten wir kurzfristig eine kleine Choreo, um den hart erkämpften Klassenerhalt noch einmal zu würdigen und gebührend zu feiern. Diese Bestand aus einer Blockfahne, roten Folienschals und einem Spruchband mit der treffenden Aussage „Erschtklassig“, welches bewusst im Alemannischen Dialekt gehalten wurde, um die Verbundenheit zu Freiburg und der ganzen Region Südbaden deutlich zu machen. Sportlich ging es heute um nicht mehr viel. So war bei der Mannschaft offensichtlich die Luft raus und auch bei uns im Block ging nach hoffnungsvollem Beginn gegen Ende nichts mehr, was jedoch angesichts einer Rekordsaison mit insgesamt 43 Pflichtspielen auch kein Wunder ist.

Schöne Sommerpause, man sieht sich im August!

ALLE IM TRIKOT

9. Mai 2014

SCF – Schalke

4. Mai 2014

Bundesliga /  Dreisamstadion / 0:2

Wolfsburg – SCF

27. April 2014

Bundesliga /  XYZ-Arena / 2:2

Nachdem am Freitagabend schon einige einen filmreifen Auftritt auf Freiburgs großen Theaterbühnen hinlegten und somit zu den Topfavoriten bei den nächsten Oscarverleihungen gehören sollten, ging es für uns am frühen Samstagmorgen per Bus in Richtung Autostadt. Dort entschieden wir uns zusammen mit der restlichen aktiven Szene zum ersten Mal für den rechten Teil des Gästeblocks. Diese Entscheidung sollte sich mehr als auszahlen, da man mit den Tags zuvor eingetroffenen „Kein Zwanni Shirts“ sowohl optisch als auch akustisch einen geschlossenen Auftritt zeigte, wahrscheinlich mit einer der besten in der ganzen Saison, trotz der wenigen Leute. Auch unsere Mannschaft machte kämpferisch und läuferisch ein super Spiel und holte einen hoch verdienten Punkt. Wie sich am nächsten Tag durch die Hamburger Niederlage herausstellte, war dies der Punktgewinn zum nun auch rechnerisch sicheren Klassenerhalt. Auf in ein neues Jahr im Oberhaus.

Wenn eine Vorladung im Briefkasten liegt…

23. April 2014

Wenn eine Vorladung im Briefkasten liegt…

Wenn Post von der Polizei im Briefkasten liegt, seid ihr mit einer nicht alltäglichen Situation konfrontiert. Es ist Euch jedoch freigestellt, ob Ihr den Termin bei der Polizei wahrnehmen wollt. Die Polizei hat keinerlei Möglichkeiten, Euch dazu zu zwingen zu einem Vernehmungstermin zu erscheinen – weder als Beschuldigter noch als Zeuge. Ihr könnt für Euer Fernbleiben nicht bestraft werden und  zu einer Vernehmung auch nicht zwangsweise vorgeführt werden!
Etwas anderes gilt nur dann, wenn ihr erkennungsdienstlich behandelt werden sollt. In diesem Fall ist es ratsam sofort einen Anwalt einzuschalten!  Nur dann, wenn die Staatsanwaltschaft oder das Gericht lädt, müsst Ihr erscheinen.

Links zum Thema:

Service-BW https://www.service-bw.de/zfinder-bw-web/lifesituations.do?llid=1206394&llmid=0

Anwaltskanzlei Ferner http://www.ferner-alsdorf.de/rechtsanwalt/strafrecht/vorladung-zur-polizei-was-tun/11956/

RA Kremer Höck & Kollegen http://www.rae-khk.de/kanzlei/public_detail.html?nr=97

SCF – Mönchengladbach

20. April 2014

Bundesliga /  Dreisamstadion / 4:2

Diffidati Con Noi!!!

SCF – Braunschweig

13. April 2014

Bundesliga /  Dreisamstadion / 2:0

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