Gladbach – SCF

5. Dezember 2013

Bundesliga / Borussia-Park / 1:0

 

Im Folgenden eine kurze Erklärung zum Auswärtsspiel in Mönchengladbach.

Am vergangenen Sonntag reiste die aktive Fanszene wie gewohnt zum Auswärtsspiel des SC gegen Mönchengladbach. Da einige von uns noch keine Eintrittskarten besaßen, musste man den Gästekäfig verlassen, um ein paar Schritte entfernt an diese zu gelangen. Dort griff ein Gladbacher Anhänger einen einzelnen Freiburg Fan an, der sich etwas hinter der Gruppe aufhielt. Die umstehende Polizei zögerte nicht, und griff sich gleich – die falsche Person.
Unser Mitglied wurde nun verdächtigt mit einer Flasche zugeschlagen zu haben und wurde somit in Gewahrsam genommen. Absurd. Für den Rest der Fanszene war es selbstverständlich, solange (friedlich!) zu warten, bis dieser wieder frei gelassen wird.
Zu diesem Zeitpunkt war die Gruppe getrennt durch den Zaun am Gästebereich. Ein Teil davor, ein Teil dahinter. Um den Teil der sich außerhalb des Gästebereichs befand bildete sich langsam eine Polizeikette. Einer der Fanbetreuer signalisierte uns, dass wir uns besser in den Gästeblock begeben sollten. Zu keinem Zeitpunkt an diesem Abend wurde uns seitens der Polizei ein Platzverbot erteilt. Weder an einzelne Personen, noch durch ein Megafon o.Ä.

Als die Personen im Innenbereich des Stadiongeländes von ihrem Recht Gebrauch machen wollten eskalierte die Situation. Nicht nur, dass die Gruppe von der Polizei am Verlassen des Gästeblocks gehindert wurde. Nein. Auch die Personen außerhalb wurden nun mit Gewalt, durch eine ca. 50 Zentimeter breite Zaunöffnung, in den Gästeblock-Bereich gedrängt.
Hierbei machte einer unserer Mitglieder der Polizei klar, dass er unter diesen Umständen das Stadion nicht betreten will und sie ihn stattdessen mitnehmen können. Diese Person wurde daraufhin durch zwei Polizisten gefesselt und rücksichtslos im sogenannten „Unterarmwürgegriff“ (Schwitzkasten) abgeführt. Und dies, obwohl keinerlei Aggressionen von dieser Person ausgingen. Auch er verbrachte die Zeit bis zum Abpfiff in Polizeigewahrsam.

Der gesamte Rest der Gruppe befand sich nun im Gästebereich, eingekesselt von der Polizei. Nachfragen von unserer Seite, mit welcher Rechtsgrundlage dies hier geschieht, wurden von einem lächelnden Beamten mit dem Wort: „Polizeigesetz“ , beantwortet. Der Toilettengang wurde einem Fan untersagt und erst nach mehrfachem Verlangen der Einsatzleitung gewährt.

Das ganze Prozedere dauerte mehrere Stunden, in denen von unserer Seite aus kein rechtswidriges Verhalten geschah. Die Polizei hingegen agierte permanent eskalierend. Symbolisch war die Entschuldigung und eine Aussage eines Polizisten auf der Stadionwache: „Unsere Einsatzleiter haben seit ein paar Wochen vom Innenministerium die Anweisung, härter mit Gäste-Ultras umzugehen“.

Wie zu sehen und zu hören war, ist es uns nicht möglich gewesen die Mannschaft zu unterstützen.

Corrillo
Natural Born Ultras

FC Slovan Liberec – SCF

4. Dezember 2013

Europapokal / Stadion U Nisy / 1:2

Brief an einen der Freiburger Vorsänger

26. November 2013

Wie sehr sich in Freiburg Stadt und Polizei in negativer Art und Weise in die Fankultur einmischen zeigte sich wieder einmal vor wenigen Wochen, als einer der Freiburger Vorsänger den unten abgedruckten Brief erhielt. An und für sich ist dieser Brief unkommentiert schon lächerlich genug. Er enthält jedoch einige Unwahrheiten. Zu den Vorwürfen wollen wir daher einige Dinge anmerken:

– Das Spruchband von dem im Brief die Rede ist wurde von mehreren Dutzend Personen auf den Stufen der Nordtribüne hochgehalten. Jeder, der schon mal in einem Fußballstadion auf der Fantribüne stand weiß, dass es für eine einzelne Person meist unmöglich ist den Inhalt eines von mehreren Personen hochgehaltenen Spruchbandes zu kennen. Ob dies bei besagtem Spruchband der Fall gewesen ist oder nicht wissen wir nicht. Noch viel weniger kann dies aber das Amt für öffentliche Ordnung oder die Freiburger Polizei wissen. Von daher zeugt es von absoluter Naivität dieser Behörden eine bestimmte Person dafür zur Verantwortung zu ziehen. Das Spruchband war übrigens auf die Aussage der Marketingabteilung des SC Freiburg zu Klatschpappen bezogen. Inwieweit der Inhalt so dramatisch ist, dass hier die Behörden einschreiten müssen halten wir zudem für sehr fraglich.

– Wir wissen nicht ob es stimmt, dass der Adressat des Briefes den über 100 Meter entfernten Stuttgarter Fans tatsächlich einen ausgestreckten Mittelfinger gezeigt hat. Sollte dies so gewesen sein, ist dies sicherlich nicht die feine englische Art. Andererseits sollte man gerade von den szenekundigen Beamten der Freiburger Polizei erwarten, dass sie so eine Geste enstsprechend einordnen können. Wenn jeder, der im Stadion schon mal einen Stinkefinger gezeigt hat dafür zur Rechenschaft gezogen werden würde, wäre das Dreisamstadion bald nicht mal mehr halb voll. Ist es fehlendes Fingerspitzengefühl der Polizei oder wird hier etwa mit zweierlei Maß gemessen um gewisse Personen zu schikanieren?

– Einen Fangesang in dem “Schwule Schwaben” drin vorkommt kennen wir nicht. Wir können uns auch nicht daran erinnern etwas in der Art beim Spiel gegen Stuttgart oder bei irgendeinem anderen Spiel des SC Freiburg vernommen zu haben. Zudem sind homophobe Gesänge in der aktiven Fanszene in Freiburg zum Glück seit langem verpönt, so dass es absolut ausgeschlossen ist, dass ausgerechnet der Vorsänger solche Gesänge von sich gegeben hat.

Aus unserer Sicht sind die Vorwürfe haltlos und von der Polizei frei erfunden oder zumindest falsch aufgenommen worden. Umso trauriger ist es, dass andere Behörden wie das Amt für Öffentliche Ordnung solche Anschuldigungen ungeprüft übernimmt. Der Brief zeigt jedenfalls einmal mehr, wie die Freiburger Fanszene in der Polizei offensichlich keinen Freund und Helfer, sondern einen Gegner hat, der mit allen Mitteln gegen die Fan- und Ultrakultur kämpft. Leider scheinen sie dabei auch vor der Verbreitung von Unwahrheiten nicht zurückzuschrecken.

 

Braunschweig – SCF

25. November 2013

Bundesliga /  Eintracht-Stadion / 0:1

Heute stand das nächste wichtige Auswärtsspiel im Abstiegskampf auf dem Programm. So machte sich bereits am sehr frühen Samstagmorgen ein vollbesetzter Bus auf den Weg nach Braunschweig. Im Stadion, welches zu den sonst üblichen Standard-Arenen zwischendurch eine schöne Abwechslung bietet, versammelten sich die Supportinteressierten in der linken Hälfte des Blocks, vom Rest war, wie üblich, sowieso nichts zu erwarten. So konnte man sich zumindest ein paar Mal Gehör verschaffen. Die Mannschaft zeigte heute immerhin, dass sie auch kämpferisch dagegen halten kann. Weiter so! Kurz nach der Halbzeit erzielte Fernandes die verdiente Führung für unsere Farben und dieses Resultat wurde, trotz einigem Zittern, über die Runden gebracht. So durfte man in der Liga den zweiten, verdammt wichtigen Auswärtssieg in Folge feiern und der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze konnte wieder hergestellt werden. Somit konnte einer feucht-fröhlichen Rückfahrt nichts mehr im Wege stehen.

SCF – Stuttgart

12. November 2013

Bundesliga /  Dreisamstadion / 1:3

GD Estoril Praia – SCF

12. November 2013

Europapokal / Estádio António Coimbra da Mota / 0:0

Das zweite Los führte uns nach Estoril in Portugal, ein kleiner Touristenort ca. 20 Kilometer südwestlich von Lissabon direkt am Atlantik gelegen. Heimat des größten Casinos in Europa und des Fußballvereins GD (Grupo Desportivo) Estoril Praia, welcher sich zu 75% im Besitz eines brasilianischen Unternehmens befindet. Somit kein Los, das bei uns riesige Begeisterungsstürme auslöste.

Da die meisten von uns ihre lange Busfahrt nach Sevilla schon hinter sich hatten und Liberec auch mit dem Bus angesteuert wird, entschieden wir uns nach Portugal zu fliegen. So wurde nur wenigen Stunden nach der Auslosung direkt sämtliche verfügbaren Plätze in den Billigfliegern Easyjet (von Basel nach Lissabon, bzw. nach Porto) und Ryanair (von Baden-Baden nach Porto) aufgekauft.

Der Großteil machte sich bereits am Mittwoch Vormittag auf den Weg, wobei die Portoflieger noch eine mehrstündige Busfahrt nach Lissabon zu bewältigen hatten.

So trafen alle im Laufe des Tages bzw. der Nacht im Hostel in der Altstadt von Lissabon ein und im berühmten Kneipenviertel Bairro Alto wurde die Nacht zum Tage gemacht.

Nach einer kurzen Nacht traf man sich bereits wieder am frühen Morgen um gemeinsam mit dem Zug nach Estoril zu fahren. Von dort aus ging es zum ausgerufenen Treffpunkt auf dem Platz Paseio Dom Luis I. direkt am Sandstrand in Cascais, dem Vergnügungsviertel von Estoril. Hier und in den anliegenden Kneipen versammelten sich im Laufe des Nachmittags bei angenehmen 18-20 Grad immer mehr Freiburger. Der ein oder andere gönnte sich sogar ein Bad im Atlantik. Gegen 18 Uhr machten sich dann rund 300 Freiburger geschlossen auf den Weg zum Stadion. Auf dem Weg kam es, ähnlich oder gar noch schlimmer als in Sevilla, immer wieder zu Zwischenfällen mit der teilweise sehr agressiven Polizei. Dadurch wurde die Stimmung auf dem Weg durch die schmalen und dunklen Gassen hinauf zum Estádio António Coimbra da Mota leider etwas getrübt. Dort angekommen, versammelten sich dann auf der Gegengeraden gut 800 Freiburger, was ungefähr die Hälfte aller Zuschauer ausmachte. Pünktlich zum Anpfiff begann es zu regnen und das Spiel unserer Mannschaft führte auch nicht zur großen Aufheiterung. So musste man sich am Ende sogar mit einem glücklichen 0:0 zufrieden geben. Immerhin kam die Mannschaft nach Abpfiff seit langem mal wieder an den Block, um sich beim völlig durchnässten Anhang für die Unterstützung zu bedanken. Nach dem Spiel hielt sich die Polizei erfreulicherweise zurück und es gab keine weiteren Zwischenfälle. Für die einen ging es auf direktem Weg zurück nach Lissabon, wo am frühen morgen bereits der Flieger in Richtung Heimat startete. Die Portoflieger hatten noch einen weiteren Tag, da dieser Flug erst für den Freitagabend angesetzt war. So wurden nochmals die Kneipen in Estoril und Lissabon unsicher gemacht und der ein oder andere soll Gerüchten zufolge tief in der Nacht im Casino noch ordentlich abgeräumt haben.

Nürnberg – SCF

4. November 2013

Bundesliga /  Max-Morlock-Stadion / 0:3

Zu dem wichtigen Auswärtsspiel in Nürnberg durften wir Besuch aus Italien begrüßen. Bereits am Freitagabend traf ein Neuner unserer Freunde aus Samb in Freiburg ein und die Gäste wurden im Fanprojekt empfangen, wo es einheimische Speisen und Getränke gab. Da bereits um 7 Uhr Abfahrt in Richtung Frankenland war, bedeutete das für die meisten eine sehr kurze Nacht. Somit war im Bus für einige erst einmal Schlaf nachholen angesagt.

Kurz vor Nürnberg trafen sich dann alle Busse der aktiven Szene und wir machten ein Foto mit dem schönen, neuen Schwenker (Samb und Freiburg für Immer/per Sempre), den uns die Jungs und Mädels aus Samb als Geschenk überreichten. Grazie.

Bereits zwei Stunden vor Anpfiff erreichten wir den Busparkplatz an der Messe und machten uns gemütlich auf den Weg ins Stadion, wo vor dem Block erst einmal die Achim Stocker Fahne aufgehängt wurde, in Erinnerung an unseren vor vier Jahren verstorbenen Präsidenten.

In der ersten Halbzeit bewahrten uns Glück und ein überragender Oli Baumann mehrfach vor einem drohenden Rückstand. In Hälfte zwei erzielten unsere Jungs dann, wie aus dem Nichts, drei Tore und der erste Saisonsieg war damit perfekt. Nun war natürlich nur noch feiern angesagt und für viele kam die nächste kurze Nacht.

Vielen Dank an unsere Freunde aus Samb für euren Besuch und eure großartige Unterstützung. Bis bald!

Grazie per la vostra visita e il vostro grande supporto!

SCF – GD Estoril Praia

25. Oktober 2013

Europapokal / Dreisamstadion / 1:1

Bremen – SCF

21. Oktober 2013

Bundesliga / Weserstadion / 0:0

Nur zwei Wochen nach der Höllentour nach Sevilla und einem spielfreien Wochenende stand die nächste längere Bustour auf dem Programm. 22 Stunden nach Bremen und wieder zurück, worüber die Sevilla-Fahrer allerdings nur lachen konnten. So starteten wir mitten in der Nacht in Richtung Bremen. Trotz großem Zeitpolster kamen wir, durch mehrere Staus bedingt, erst um Viertel vor Drei in Bremen an und machten uns direkt auf den Weg in Richtung Gästeblock. Dieser war, durch etliche „Umland-SC-Symphatisanten“, bis zum Anpfiff doch unerwarteter Weise recht gut gefüllt. Trotzdem blieb der Block wieder einmal weit unter seinen Möglichkeiten und es wurde nur selten mal richtig laut.

Das Spiel hätte auch gut und gerne 3:3 ausgehen können, da aber beide Teams reihenweise gute Chancen liegen ließen, bzw. am Aluminium scheiterten, blieb es am Ende bei einem verdienten 0:0.

Auf dem Busparkplatz wurde dann noch ein Spruchband („Freedom for the 25 Freedom for Ultras Ahlawy“) zur Unterstützung für die Jungs von Ultras Ahlawy präsentiert, welches zuvor leider nicht ins Stadion durfte. 25 Jungs aus Kairo wurden am Flughafen verhaftet, nachdem sie lediglich ihre vom Auswärtsspiel zurückkehrende Mannschaft in Empfang nehmen wollten.

Danach wurde bis zur Abfahrt noch ein bisschen rumgebolzt, wobei die rumstehende Staatsmacht das ein oder andere Mal als Bande herhalten musste.

Sevilla Fútbol Club – SCF

10. Oktober 2013

Europapokal / Estadio Ramón Sánchez Pizjuán / 2:0

Nach über 12 langen Jahren des Hoffens und Wartens stand endlich der erste Auswärtsauftritt unseres SCF im Europapokal vor der Tür. Für Viele der jüngeren Generation unserer Gruppe war dies die erste Möglichkeit überhaupt, unseren geliebten Verein in einem Pflichtspiel außerhalb Deutschlands zu unterstützen. Die Auslosung bescherte uns den FC Sevilla und praktischerweise wurde das Spiel auf den 3. Oktober und somit einen Feiertag terminiert, was uns die Reiseplanung natürlich deutlich erleichterte. Unsere Leute machten sich, bedingt durch verschiedene berufliche oder private Verpflichtungen, auf den unterschiedlichsten Wegen auf die Reise in Richtung andalusische Hauptstadt. Einige wählten die bequemen Reisewege per Flugzeug oder Bahn. Der Großteil der Gruppe ließ es sich jedoch nicht nehmen und reiste per Bus auf einer legendären Tour quer durch Frankreich und Spanien, inklusive Stadttour durch Bordeaux und Badeaufenthalt am Atlantik, in über 60 Stunden Fahrtzeit nach Sevilla und wieder zurück. Eine Busfahrt für die Ewigkeit und die Geschichtsbücher der Freiburger Fanszene. Die Busfahrer trafen am frühen Donnerstagmorgen, pünktlich zum Frühstück, in Sevilla ein und quartierten sich in einem Hostel mitten in der City ein. Bis zur Mittagszeit trafen dort auch die anders Reisenden nach und nach ein und die aktive Szene machte sich lautstark auf den Weg durch die schmalen Gassen in Richtung ausgerufenem Treffpunkt nahe der Kathedrale in der Altstadt Sevillas. Dort versammelten sich bis zum Abmarsch immer mehr SC Fans und sorgten in den Kneipen und Gassen für einen „berauschenden“ Bierumsatz. Nachdem auch die letzten Bierfässer leergetrunken waren und die von uns und Corrillo organisierten rot-weißen Fischerhüte (mit der Aufschrift „Freiburg International“) unters südbadische Volk gebracht wurden, machten sich gut 500 Freiburger zu Fuß auf den Weg in Richtung Estadio Ramón Sánchez Pizjuán. Ein unvergesslicher Marsch mit dem Freiburg International Banner an der Spitze. Trotz einer hohen und sehr agressiven Polizeipräsenz auf dem gesamten Weg kamen alle wohlbehalten im Stadion an. Bis zum Anpfiff fanden sich dann gut 1000 Freiburger im Oberrang des baufälligen Stadions ein und unterstützten unser Team während der gesamten 90 Minuten, trotz sehr unvorteilhafter akustischer Bedingungen, lautstark, wie es sich für einen internationalen Auftritt gehört.

Durch eine stümperhafte Abwehraktion geriet unsere Mannschaft gleichzeitig in Unterzahl und Rückstand und verlor das Spiel am Ende unnötigerweise mit 2:0.

Nach dem Spiel machte die spanische Policia ihrem schlechten Ruf einmal mehr alle Ehre und sorgte mit einem überflüssigen Einsatz noch für einige Verletzte. Von unserer Gruppe war glücklicherweise niemand betroffen. So ging es zurück in die Altstadt, wo einige noch bis in die Morgenstunden versuchten, die wieder frisch aufgefüllten Bierleitungen abermals leer zu saufen. Für die Busfahrer war dann, nach einer für die meisten sehr kurzen Nacht, am Freitagmorgen um 10 Uhr wieder Abfahrt Richtung Südbaden. Und als hätte man es nicht besser planen können, erreichten wir die Freiburger Stadtgrenzen mit vielen unvergesslichen Erinnerungen (und „Tr.An.-Filmen“ ;)) im Gepäck am frühen Samstagnachmittag um 13.50 Uhr, sodass der gesamte Bus wenige Minuten nach Anpfiff mit einem lauten „Hurra, Hurra, die Freiburger sind da!“im Möslestadion einfiel, um unsere Amateure gegen Offenbach zu unterstützen. Ein Rekord für die Ewigkeit, war dies doch mit Sicherheit die längste Anreise zu einem Regionalligaspiel aller Zeiten. Außerdem rissen wir noch die Freiburger Polizei „bedauerlicherweise“ aus ihrem „wohlverdienten“ Samstagmittag Schlaf, da diese nicht mit einem Eintreffen unsererseits vor dem frühen Abend rechneten und so kurzerhand, aufgrund der 200 anwesenden OFCler, noch ein Großaufgebot auf die Beine stellen mussten.

 

Weitere Beiträge: <<1011[12]131420>>