SC Freiburg – Hertha BSC

19. November 2011

Bundesliga / Dreisamstadion / 2:2 (0:2)

Auswärtskarten Hoffenheim

10. November 2011

Letzte Woche haben wir bekannt gegeben, dass es für uns für das Spiel in Hoffenheim keine Option ist, personalisierte Eintrittskarten zu kaufen. Hierzu gab es auch eine Aktion in Nürnberg, in der wir unseren Standpunkt ausführlicher dargelegt haben. Interne Besprechungen, Rückmeldungen zu unserer Positionierung zu personalisierten Tickets sowie das Mitmachen der SC Fans bei der Spruchband-Aktion haben uns gezeigt, dass viele unsere Meinung teilen. Deshalb haben wir in vielen Gesprächen versucht eine Lösung zu finden, wie wir in Hoffenheim unsere Mannschaft unterstützen können, ohne unseren Standpunkt zu verlassen, also ohne personalisierte Eintrittskarten zu kaufen.

Da der SC Freiburg mittlerweile beschlossen hat, die Sitzplatzkarten im Gästebereich ebenfalls zu personalisieren, sehen wir keine praktikable Lösung, die wir als Empfehlung heraus geben können.

Die einzige Empfehlung die wir geben können, ist folgende:
Macht euch Gedanken zu der aktuellen Situation und geht den für euch machbarsten Weg. Wenn ihr euren Unmut zu dieser Thematik loswerden wollt, schreibt an den SC, zeigt ein Spruchband oder lasst euch etwas Kreatives einfallen.

Wir finden es mehr als schade, dass der SC Freiburg auf diese Weise reagiert hat und so, egal was die Zukunft bringt, eine Kerbe in das Band zwischen dem Verein und seinen Fans geschlagen hat. Gerade in einer Zeit, in der es für den SC Freiburg um den Verbleib in der ersten Bundesliga geht und die Mannschaft die Unterstützung der Fans mehr als nötig hat, hätten wir uns andere Formen als blinden Aktionismus gewünscht.

Natural Born Ultras
Supporters Crew
Freiburg e.V.
Wilde Jungs Freiburg

Zum Nachlesen haben wir hier noch einmal den Fyler angehängt, der bereits beim Nürnberg-Spiel zu unserer Aktion verteilt wurde:
NEIN zu personalisierten Eintrittskarten

Nürnberg – SC Freiburg

6. November 2011

Bundesliga / Max-Morlock-Stadion / 1:2 (1:1)

Positionierung zu den personalisierten Eintrittskarten beim Auswärtsspiel TSG Hoffenheim – SC Freiburg

2. November 2011

Heute präsentierte der SC Freiburg auf seiner Homepage folgende Meldung:

 

„Stehplatzkarten [für das Spiel gegen Hoffenheim] können nur im Ticketcenter im badenova-Stadion gegen Vorlage des Ausweises erworben oder schriftlich bestellt werden (per Post, Fax oder E-Mail […] bitte angeben: Anschrift, Anzahl der gewünschten Karten, Zahlungsart + Ausweiskopien der jeweiligen Personen beilegen)“

 

Ohne eine weitere Begründung sind also alle Stehplatzkarten für den Gästebereich personalisiert. Dieser Schritt geht offensichtlich vom  SC Freiburg und nicht vom gastgebenden Verein aus. Aus unserer Sicht erhöht eine personalisierte Eintrittskarte weder die Sicherheit im/am Stadion, noch ist es zielführend, alle Gästefans (und in diesem Fall sind es ja die Fans des eigenen Vereins) unter Generalverdacht zu stellen. Da für uns das Ziel dieser Vorgehensweise nicht erkennbar ist und es auch datenschutzrechtliche Fragen hierzu gibt, haben wir noch heute eine offizielle Anfrage zu dieser Thematik an den SC Freiburg gestellt.

 

Bis wir eine Antwort auf diese Anfrage haben, werden wir keine Eintrittskarten für dieses Spiel erwerben. Auch empfehlen wir dies allen anderen SC Fans, die dieses Spiel vor Ort sehen möchten. Der SC Freiburg hat im Vorfeld niemanden, der Fahrten zu diesem Spiel organisiert, über dieses Vorgehen informiert.

 

Sobald wir neue Erkenntnisse zu diesem Vorgehen des SC Freiburgs haben, werden wir diese wieder öffentlich publizieren.

Ultras Freiburg – NBU

Wilde Jungs Freiburg

Supporters Crew Freiburg e.V.

SC Freiburg – Leverkusen

28. Oktober 2011

Bundesliga / Dreisamstadion / 0:1 (0:1)

Wenn nur noch Gehorsam gefragt ist und nicht mehr Charakter, dann geht die Wahrheit und die Lüge kommt.

Mitteilung zu den Vorkommnissen beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern

23. Oktober 2011

Nach dem Auswärtsspiel des SC Freiburg beim 1.FC Kaiserslautern am 22.10.2011 kam es im Stadion sowie am Hauptbahnhof in Kaiserslautern zu massiven Einsätzen der Polizei und des Sicherheitsdienstes gegen Fans des SC Freiburg. Auslöser für den Einsatz war nach Angaben der Polizei das vermehrte Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen vor und im Stadion.

Die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes stellen wir deutlich in Frage!
Zu keinem Zeitpunkt wurde von den Sicherheitskräften deeskalierend eingegriffen. Durch den Einsatz von Schlagstöcken, Reizgas und Fausthieben von Seiten der Sicherheitskräfte eskalierte die Situation mehrmals, sodass über 20 SC-Fans vor Ort medizinisch versorgt werden mussten. Uns sind bis jetzt knapp 40 Fans bekannt, die körperliche Schäden davon getragen haben. Einem Fan wurde, bei dem Versuch einer am Boden liegenden Frau aufzuhelfen, durch einen Polizisten vier Zähne ausgeschlagen.

Das aggressive Auftreten der Mehrheit der Polizeibeamten und einzelner Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes war sehr erschreckend. Ohne Rücksicht auf Verluste schlugen diese wahllos auf umstehende Fans ein. Von Anfang an entstand der Eindruck, dass ein Teil der Sicherheitsorgane von sich aus die Konfrontation suchte. Dieses Bild wurde durch Aussagen der Sicherheitskräfte, die gegenüber einzelnen Fans getätigt wurden, bestärkt.

Anders als in der Pressemitteilung der Polizei dargestellt, ging die Eskalation definitiv nicht von Seiten der SC Fans aus. Daher kann nicht von der medial gern genannten „Fanrandale“ gesprochen werden.

Unter den Geschädigten befanden sich etliche Personen, die weder der Ultraszene, noch der organisierten Fanszene angehörig sind. Hilfreich für alle Geschädigten ist es, sich ihre Verletzungen ärztlich attestieren zu lassen, um sich mögliche weitere Schritte offen zu halten.

Ferner bitten wir alle Zeugen der Vorfälle sich dringend mit uns in Verbindung zu setzen. Bildmaterial oder Hinweise zu den Vorkommnissen können uns bei potenziellen rechtlichen Schritten weiterhelfen. Gerade im Fall des Fans, der vier Vorderzähne verloren hat, suchen wir  weitere Zeugen und Hinweise. Selbstverständlich behandeln wir alle eingehenden Informationen vertraulich und werden diese keinesfalls ohne euer Einverständnis weiter verwerten.

Kontakt: fanrechte@supporterscrew.de


Natural Born Ultras
Supporters Crew Freiburg e.V.
Wilde Jungs Freiburg

22.10.2011 Kaiserslautern – SC Freiburg

22. Oktober 2011

Schockierenderweise kam diese Saison Pyrotechnik auf dem Betzenberg im Freiburger Gästeblock zum Einsatz. Dass dies die absolute Ausnahme in Kaiserslautern bei Freiburger Gastspielen darstellt, belegen auch die folgenden  Bilder aus vergangenen Spielzeiten:

Saison 98/99

Saison 04/05

Saison 10/11

Saison 10/11

Da war natürlich sofort klar, dass der hiesige Security-Dienst und auch die Polizei das so nicht auf sich sitzen lassen können und dieses Jahr mal richtig durchgreifen müssen. Wehret den Anfängen. Und es ist ja bekannt, dass jeder der Pyrotechnik abbrennt oder dies etwa gutheißt auch automatisch ein potentieller Gewalttäter ist. Das dachten sich auch die Securities und die Polizei und freuten sich wohl schon auf einen heißen Tanz nach Abpfiff (früher wurden etwaige Zündler unspektakulär von Szenekundigen Beamten aus der Menge gefischt, aber das wäre halt schon langweilig gewesen…).
Das rabiate und gewalttätige Auftreten der Polizei hat sogar die Badische Zeitung irritiert, denn hier heißt es, dass sich Ultras vermummt hätten. Merkwürdig, denn die einzig vermummten Gestalten nach Spielende befanden sich ausschließlich in den Reihen der eingesetzten Polizeieinheit. Aber da wir Ultras und die Polizei sich in nichts nachstehen was gewalttätiges Auftreten angeht, kann es schon mal zu solchen Verwechslungen kommen. Etwas besser üben sollten die Herren Beamte ihre Einsätze dann aber schon noch, insbesondere was die Freund/Feind-Erkennung anbelangt, nicht dass wieder den eigenen Leuten Pfeffer ins Gesicht gesprüht wird bzw. diese geschlagen werden. Vielleicht gibt es dann beim nächsten Mal auch einen lupenreinen zu Null Sieg. Vier verletzte Polizeibeamte sind nun auch nicht gerade wenig. Immerhin gelang es, einem Freiburger Fan vier Zähne auszuschlagen; quasi ausgleichende Gerechtigkeit.

Später am Bahnhof konnten die Ultras dann aber doch noch ihre hässliche Fratze der Gewalt zeigen und auch mal austeilen, in dem Flaschen und Bierbecher auf Polizeibeamte geworfen wurden.
Hierzu wollen wir ein (leider verpixeltes) Bild (unmittelbar vor dem Polizeieinsatz) einwerfen:

Dabei fallen uns nämlich gleich mehrere Dinge auf:

  • Zuerst einmal Respekt an die Becherwerfer von oben (diese kamen laut Polizeiaussage uns gegenüber nämlich ausschließlich von oben, d.h. oberhalb der Unterführung): Das muss viele Stunden hartes Training gekostet haben einen Becher mit so einem eleganten Drall werfen zu können, dass dieser von oben die Polizisten unterhalb der Unterführung treffen kann.

  • Dann an die Leute die unten in der Nähe der Polizeibeamten standen und niedergeknüppelt und mit Pfefferspray eingedeckt wurden (dieses Detail wurde in der BZ nicht erwähnt, ist aber auch eher unwichtig):
    Tja liebe Freunde, Pech gehabt, da wart ihr zur falschen Zeit am falschen Ort. Es sollte doch ganz logisch sein, dass nicht die Becherwerfer von weiter oben „bestraft“ werden, sondern der Einfachheit halber die gerade umstehenden Fans angegangen werden. Es trifft ohnehin immer die Richtigen – so werden sich das wahrscheinlich zumindest die anwesenden Beamten gedacht haben.

  • Abschließend, auch wenn es anmaßend klingen mag, wollen wir hier doch noch die Polizeidarstellung insgesamt etwas hinterfragen:
    Könnte es letztlich vielleicht sogar sein, dass zuerst die Polizeibeamten (warum nun genau, wird deren Geheimnis bleiben) auf die unten stehenden Fans losgingen und erst dann vereinzelt von oben – quasi im Affekt – Plastikbecher (von Flaschen ist uns übrigens nichts bekannt) heruntergeschmissen wurden? Das würde zum Beispiel erklären, warum nur untenstehende Fans von der Polizei traktiert wurden. Es würde auch erklären, warum es keinerlei Festnahmen gab, obwohl hier wieder an die 20 Freiburger verletzt wurden und doch angeblich zuerst Becher geschmissen wurden, was laut Polizeiaussage der eigentliche Auslöser für deren Einschreiten war.
    Von Polizeibeamten einer anderen Einheit die bereits am Zug warteten, stieß der beschriebene Einsatz seitens der Kollegen übrigens auf Unverständnis; so konnte man das zumindest von dem ein oder anderen vernehmen. Aber wahrscheinlich haben wir uns das auch nur eingebildet, da war der Wunsch der Vater des Gedankens.

Bilder FC Kaiserslautern – SC Freiburg

22. Oktober 2011

Bundesliga / Fritz-Walter-Stadion / 1:0 (0:0)

Bilderupdate SCF – HSV

21. Oktober 2011

Bundesliga / Dreisamstadion / 1:2 (0:1)

Update Zugverbindung Kaiserslautern

19. Oktober 2011

Die Deutsche Bahn setzt zwischen Karlsruhe und Kaiserslautern nun einen Entlastungszug ein.
Die Hinfahrt von Freiburg bis Offenburg bleibt hiervon unberührt, so dass sich folgende teilweise geänderte Zeiten ergeben:

  • Freiburg ab 09:03 Uhr
  • Offenburg ab 10:02 Uhr (IRE 4710)
  • Karlsruhe ab 11:04 Uhr
  • Kaiserslautern an 12:50 Uhr

Rückfahrt:

  • Kaiserslautern ab 18:40 Uhr
  • Karlsruhe ab 21:16 Uhr
  • Offenburg ab 22:07 Uhr
  • Freiburg an 23:02 Uhr

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