Positionierung zu den personalisierten Eintrittskarten beim Auswärtsspiel TSG Hoffenheim – SC Freiburg

2. November 2011

Heute präsentierte der SC Freiburg auf seiner Homepage folgende Meldung:

 

„Stehplatzkarten [für das Spiel gegen Hoffenheim] können nur im Ticketcenter im badenova-Stadion gegen Vorlage des Ausweises erworben oder schriftlich bestellt werden (per Post, Fax oder E-Mail […] bitte angeben: Anschrift, Anzahl der gewünschten Karten, Zahlungsart + Ausweiskopien der jeweiligen Personen beilegen)“

 

Ohne eine weitere Begründung sind also alle Stehplatzkarten für den Gästebereich personalisiert. Dieser Schritt geht offensichtlich vom  SC Freiburg und nicht vom gastgebenden Verein aus. Aus unserer Sicht erhöht eine personalisierte Eintrittskarte weder die Sicherheit im/am Stadion, noch ist es zielführend, alle Gästefans (und in diesem Fall sind es ja die Fans des eigenen Vereins) unter Generalverdacht zu stellen. Da für uns das Ziel dieser Vorgehensweise nicht erkennbar ist und es auch datenschutzrechtliche Fragen hierzu gibt, haben wir noch heute eine offizielle Anfrage zu dieser Thematik an den SC Freiburg gestellt.

 

Bis wir eine Antwort auf diese Anfrage haben, werden wir keine Eintrittskarten für dieses Spiel erwerben. Auch empfehlen wir dies allen anderen SC Fans, die dieses Spiel vor Ort sehen möchten. Der SC Freiburg hat im Vorfeld niemanden, der Fahrten zu diesem Spiel organisiert, über dieses Vorgehen informiert.

 

Sobald wir neue Erkenntnisse zu diesem Vorgehen des SC Freiburgs haben, werden wir diese wieder öffentlich publizieren.

Ultras Freiburg – NBU

Wilde Jungs Freiburg

Supporters Crew Freiburg e.V.

SC Freiburg – Leverkusen

28. Oktober 2011

Bundesliga / Dreisamstadion / 0:1 (0:1)

Wenn nur noch Gehorsam gefragt ist und nicht mehr Charakter, dann geht die Wahrheit und die Lüge kommt.

Mitteilung zu den Vorkommnissen beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern

23. Oktober 2011

Nach dem Auswärtsspiel des SC Freiburg beim 1.FC Kaiserslautern am 22.10.2011 kam es im Stadion sowie am Hauptbahnhof in Kaiserslautern zu massiven Einsätzen der Polizei und des Sicherheitsdienstes gegen Fans des SC Freiburg. Auslöser für den Einsatz war nach Angaben der Polizei das vermehrte Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen vor und im Stadion.

Die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes stellen wir deutlich in Frage!
Zu keinem Zeitpunkt wurde von den Sicherheitskräften deeskalierend eingegriffen. Durch den Einsatz von Schlagstöcken, Reizgas und Fausthieben von Seiten der Sicherheitskräfte eskalierte die Situation mehrmals, sodass über 20 SC-Fans vor Ort medizinisch versorgt werden mussten. Uns sind bis jetzt knapp 40 Fans bekannt, die körperliche Schäden davon getragen haben. Einem Fan wurde, bei dem Versuch einer am Boden liegenden Frau aufzuhelfen, durch einen Polizisten vier Zähne ausgeschlagen.

Das aggressive Auftreten der Mehrheit der Polizeibeamten und einzelner Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes war sehr erschreckend. Ohne Rücksicht auf Verluste schlugen diese wahllos auf umstehende Fans ein. Von Anfang an entstand der Eindruck, dass ein Teil der Sicherheitsorgane von sich aus die Konfrontation suchte. Dieses Bild wurde durch Aussagen der Sicherheitskräfte, die gegenüber einzelnen Fans getätigt wurden, bestärkt.

Anders als in der Pressemitteilung der Polizei dargestellt, ging die Eskalation definitiv nicht von Seiten der SC Fans aus. Daher kann nicht von der medial gern genannten „Fanrandale“ gesprochen werden.

Unter den Geschädigten befanden sich etliche Personen, die weder der Ultraszene, noch der organisierten Fanszene angehörig sind. Hilfreich für alle Geschädigten ist es, sich ihre Verletzungen ärztlich attestieren zu lassen, um sich mögliche weitere Schritte offen zu halten.

Ferner bitten wir alle Zeugen der Vorfälle sich dringend mit uns in Verbindung zu setzen. Bildmaterial oder Hinweise zu den Vorkommnissen können uns bei potenziellen rechtlichen Schritten weiterhelfen. Gerade im Fall des Fans, der vier Vorderzähne verloren hat, suchen wir  weitere Zeugen und Hinweise. Selbstverständlich behandeln wir alle eingehenden Informationen vertraulich und werden diese keinesfalls ohne euer Einverständnis weiter verwerten.

Kontakt: fanrechte@supporterscrew.de


Natural Born Ultras
Supporters Crew Freiburg e.V.
Wilde Jungs Freiburg

22.10.2011 Kaiserslautern – SC Freiburg

22. Oktober 2011

Schockierenderweise kam diese Saison Pyrotechnik auf dem Betzenberg im Freiburger Gästeblock zum Einsatz. Dass dies die absolute Ausnahme in Kaiserslautern bei Freiburger Gastspielen darstellt, belegen auch die folgenden  Bilder aus vergangenen Spielzeiten:

Saison 98/99

Saison 04/05

Saison 10/11

Saison 10/11

Da war natürlich sofort klar, dass der hiesige Security-Dienst und auch die Polizei das so nicht auf sich sitzen lassen können und dieses Jahr mal richtig durchgreifen müssen. Wehret den Anfängen. Und es ist ja bekannt, dass jeder der Pyrotechnik abbrennt oder dies etwa gutheißt auch automatisch ein potentieller Gewalttäter ist. Das dachten sich auch die Securities und die Polizei und freuten sich wohl schon auf einen heißen Tanz nach Abpfiff (früher wurden etwaige Zündler unspektakulär von Szenekundigen Beamten aus der Menge gefischt, aber das wäre halt schon langweilig gewesen…).
Das rabiate und gewalttätige Auftreten der Polizei hat sogar die Badische Zeitung irritiert, denn hier heißt es, dass sich Ultras vermummt hätten. Merkwürdig, denn die einzig vermummten Gestalten nach Spielende befanden sich ausschließlich in den Reihen der eingesetzten Polizeieinheit. Aber da wir Ultras und die Polizei sich in nichts nachstehen was gewalttätiges Auftreten angeht, kann es schon mal zu solchen Verwechslungen kommen. Etwas besser üben sollten die Herren Beamte ihre Einsätze dann aber schon noch, insbesondere was die Freund/Feind-Erkennung anbelangt, nicht dass wieder den eigenen Leuten Pfeffer ins Gesicht gesprüht wird bzw. diese geschlagen werden. Vielleicht gibt es dann beim nächsten Mal auch einen lupenreinen zu Null Sieg. Vier verletzte Polizeibeamte sind nun auch nicht gerade wenig. Immerhin gelang es, einem Freiburger Fan vier Zähne auszuschlagen; quasi ausgleichende Gerechtigkeit.

Später am Bahnhof konnten die Ultras dann aber doch noch ihre hässliche Fratze der Gewalt zeigen und auch mal austeilen, in dem Flaschen und Bierbecher auf Polizeibeamte geworfen wurden.
Hierzu wollen wir ein (leider verpixeltes) Bild (unmittelbar vor dem Polizeieinsatz) einwerfen:

Dabei fallen uns nämlich gleich mehrere Dinge auf:

  • Zuerst einmal Respekt an die Becherwerfer von oben (diese kamen laut Polizeiaussage uns gegenüber nämlich ausschließlich von oben, d.h. oberhalb der Unterführung): Das muss viele Stunden hartes Training gekostet haben einen Becher mit so einem eleganten Drall werfen zu können, dass dieser von oben die Polizisten unterhalb der Unterführung treffen kann.

  • Dann an die Leute die unten in der Nähe der Polizeibeamten standen und niedergeknüppelt und mit Pfefferspray eingedeckt wurden (dieses Detail wurde in der BZ nicht erwähnt, ist aber auch eher unwichtig):
    Tja liebe Freunde, Pech gehabt, da wart ihr zur falschen Zeit am falschen Ort. Es sollte doch ganz logisch sein, dass nicht die Becherwerfer von weiter oben „bestraft“ werden, sondern der Einfachheit halber die gerade umstehenden Fans angegangen werden. Es trifft ohnehin immer die Richtigen – so werden sich das wahrscheinlich zumindest die anwesenden Beamten gedacht haben.

  • Abschließend, auch wenn es anmaßend klingen mag, wollen wir hier doch noch die Polizeidarstellung insgesamt etwas hinterfragen:
    Könnte es letztlich vielleicht sogar sein, dass zuerst die Polizeibeamten (warum nun genau, wird deren Geheimnis bleiben) auf die unten stehenden Fans losgingen und erst dann vereinzelt von oben – quasi im Affekt – Plastikbecher (von Flaschen ist uns übrigens nichts bekannt) heruntergeschmissen wurden? Das würde zum Beispiel erklären, warum nur untenstehende Fans von der Polizei traktiert wurden. Es würde auch erklären, warum es keinerlei Festnahmen gab, obwohl hier wieder an die 20 Freiburger verletzt wurden und doch angeblich zuerst Becher geschmissen wurden, was laut Polizeiaussage der eigentliche Auslöser für deren Einschreiten war.
    Von Polizeibeamten einer anderen Einheit die bereits am Zug warteten, stieß der beschriebene Einsatz seitens der Kollegen übrigens auf Unverständnis; so konnte man das zumindest von dem ein oder anderen vernehmen. Aber wahrscheinlich haben wir uns das auch nur eingebildet, da war der Wunsch der Vater des Gedankens.

Bilder FC Kaiserslautern – SC Freiburg

22. Oktober 2011

Bundesliga / Fritz-Walter-Stadion / 1:0 (0:0)

Bilderupdate SCF – HSV

21. Oktober 2011

Bundesliga / Dreisamstadion / 1:2 (0:1)

Update Zugverbindung Kaiserslautern

19. Oktober 2011

Die Deutsche Bahn setzt zwischen Karlsruhe und Kaiserslautern nun einen Entlastungszug ein.
Die Hinfahrt von Freiburg bis Offenburg bleibt hiervon unberührt, so dass sich folgende teilweise geänderte Zeiten ergeben:

  • Freiburg ab 09:03 Uhr
  • Offenburg ab 10:02 Uhr (IRE 4710)
  • Karlsruhe ab 11:04 Uhr
  • Kaiserslautern an 12:50 Uhr

Rückfahrt:

  • Kaiserslautern ab 18:40 Uhr
  • Karlsruhe ab 21:16 Uhr
  • Offenburg ab 22:07 Uhr
  • Freiburg an 23:02 Uhr

Bis auf weiteres Choreo- und Spruchband-Verbot. Oder auch: Sippenhaft 2.0

16. Oktober 2011

Eigentlich wollte die NBU zum heutigen Spiel gegen den HSV auf der Nordtribüne eine kleine – an die Mannschaft gerichtete – Choreographie durchführen. Ja, eigentlich. Denn laut Fankoordinator Michael Weber sind bis auf Weiteres keine derartigen Aktionen (Spruchbänder etc.) mehr seitens des Vereins erlaubt.
Was war geschehen? Beim Heimspiel gegen Gladbach wurden zwei Spruchbänder zur aktuellen Stadionthematik von der WJF gezeigt, welche sich für den aktuellen Standort (d.h. Umbau), und damit gegen einen Neubau, aussprechen. Diese Spruchbänder wurden im Vorfeld nicht beim Verein angemeldet, sondern ganz normal durch die Einlasskontrollen hineingebracht.
Dies stieß seitens des Vereins auf nicht allzu viel Gegenliebe. Laut Michael Weber ging es dem Verein hierbei jedoch nicht um den Inhalt der Spruchbänder selbst, sondern alleinig um die Tatsache, dass diese nicht im Vorfeld beim Verein angemeldet wurden.
Erwähnenswert ist hierbei die Tatsache, dass diese Spruchbänder jedoch nicht von der NBU stammen; umso erstaunlicher liest sich dann nämlich die Begründung des oben genannten Choreo-Verbots seitens Michael Weber:
Dass die NBU nach der Erlaubnis, eine Choreo durchzuführen, anfrage, sei zwar lobenswert (und damit auch richtig), da dies andere beim Gladbach-Spiel mit den oben erwähnten Spruchbändern jedoch nicht getan haben, wird bis auf Weiteres alles verboten.
Ob diese Haltung nun von Professionalität und Differenzierungsvermögen zeugt, soll am besten jeder für sich selbst beurteilen.

Zu den Spruchbändern vom besagten Gladbach-Spiel sei noch folgendes erwähnt:
Nicht wenige Spruchbänder wurden in der Vergangenheit ebenfalls nicht offiziell angemeldet, sondern oftmals (spontan) mit ins Stadion genommen.
Seitens des Vereins bzw. dem Fankoordinator wird zwar betont, dass es nicht um den Inhalt an sich ging, sondern „lediglich“ um die Tatsache, dass diese nicht angemeldet wurden. Doch ist äußerst fragwürdig, ob dem tatsächlich so ist. Ein unangemeldetes Spruchband, welches sich z.B. dankend an die Mannschaft richtet, hätte mit Sicherheit nicht solche Verbote nach sich gezogen. Also muss es folgerichtig mit am (kritischen) Inhalt liegen, der bestimmt nicht im Sinne aller Vereinsvertreter ist.
Der Vorwurf, dass die für die Spruchbänder verantwortliche WJF sich einer Diskussion zum Stadionthema entzieht, ist völlig aus der Luft gegriffen – ein Austausch der Argumente findet regelmäßig auch mit den verschiedensten Vereinsvertretern statt. Es wird also keinem kritischen Dialog aus dem Weg gegangen. Hinzu kommt die ständige Kommunikation der Bedenken gegenüber einem Stadionneubau im WJF-eigenen Stadionflyer.

Für eine lebendige und vielfältige bunte Fanszene ist es wichtig sich mit bestimmten Themen kritisch auseinanderzusetzen, und dies z.B. in Form von Transparenten auch zu äußern. Dass hiermit nicht immer die Meinung aller im Stadion anwesenden Zuschauer reflektiert wird, ist klar, doch hat eben jeder die Möglichkeit seine eigene Meinung ebenfalls, z.B. mit Spruchbändern, zu äußern. Dies scheint jedoch sowohl vom Fankoordinator als auch vom Verein so nicht gewünscht zu sein. Es scheint, als ob man sich ausschließlich positive unkritische Aktionen wünscht, um ein schönes einheitliches Friede-Freude-Eierkuchen-Bild zu erzeugen; alles andere wird als störend empfunden. Unserer Meinung nach gibt dies aber nicht das Bild der SC-Fanszene wieder. Denn diese ist schon seit jeher von den verschiedensten Strömungen und Meinungsbildern geprägt, welche sich immer wieder kontrovers und kritisch mit vielen Dingen auseinander gesetzt hat. Und das ist etwas, worauf man als SC-Fan tatsächlich stolz sein kann. Zumindest wir sind es.

Natural Born Ultras und Wilde Jungs Freiburg

Auf nach Lautern mit dem BaWü-Ticket!

13. Oktober 2011

Lautern auswärts – das versprach oftmals Punkte für den SC. Kommt alle zahlreich mit und unterstützt den SC, damit das auch diesmal klappt!
Wir fahren mit dem Ba-Wü-Ticket (29€ für 5 Personen).
Wichtig: Ihr benötigt kein Wochenend-Ticket! Das billigere Baden-Württemberg-Ticket reicht aus, da eure Eintrittskarte in Rheinland-Pfalz bis zum Stadion ebenfalls als Fahrschein gilt.

Momentan gelten folgende Abfahrtszeiten:

Hinfahrt

  • Freiburg HBF ab 09:03 Uhr
  • Denzlingen ab 09:09 Uhr
  • Emmendingen ab 09:15 Uhr
  • Köndringen ab 09:19 Uhr
  • Riegel ab 09:22 Uhr
  • Herbolzheim ab 09:28 Uhr
  • Lahr ab 09:40 Uhr
  • Offenburg ab 09:53 Uhr
  • Karlsruhe ab 11:07 Uhr
  • Kaiserslautern an 12:29 Uhr

Rückfahrt:

  • Kaiserslautern ab 19:39 Uhr
  • Karlsruhe an 20:54 Uhr
  • Offenburg an 22:01 Uhr
  • Lahr an 22:20 Uhr
  • Herbolzheim an 22:30 Uhr
  • Riegel an 22:37 Uhr
  • Köndringen an 22:40 Uhr
  • Emmendingen an 22:45 Uhr
  • Denzlingen an 22:53 Uhr
  • Freiburg  an 23:02 Uhr

Treffpunkt ist wie immer beim McD ab ca 08:30 Uhr.
Falls sich etwas an o.g. Abfahrtszeiten ändern sollte, werden wir dies rechtzeitig bekannt geben.

SC Freiburg – Gladbach

1. Oktober 2011

Bundesliga / Dreisamstadion / 1:0 (1:0)

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